Das Kammeralhaus

Das Kammeralhaus

COD LMI: AB-II-m-B-00147

sec. XVIII

Beide Fronten des L-förmig gebauten Hauses liegen an der Straße. Es ist würdevoll und verfügt über einen Kellergeschoß, einen Erdgeschoß und einen Obergeschoß, welche die österreichische Militärverwaltung erbauen ließ. Das Gebäude erscheint in den Plänen des G.M. Visconti 1711 vorerst nicht, jedoch in jenen des K. Weiss ab 1731.Ein Mittelgürtel teilt die Fassaden in zwei gleiche Register ein, die Fenster korrespondieren auf den beiden Ebenen. Der Sockel wird von Lüftungsschächten der Kellerräume durchbrochen. Das Satteldach verfügt stellenweise über Dachluken. Gemeinsam mit den umliegenden Gebäuden bildet das Haus einen Innenhof, der Zugang erfolgt über den kurzen Teil des Hauses im Osten. Im Laufe der Zeit wurden hier verschiedene Anbauten mit unbekanntem Zweck errichtet. Bekannt ist nur, dass die Räumlichkeiten im Norden der Anlage früher als Wohnsitz des Kapellmeisters Schlauf dienten.

In den Plänen des K. Weiss erscheint das Gebäude als „Cammeral Haus". Nach 1900 entfalteten aufeinanderfolgend die Staatliche Verwaltung, das Internat des Mailath-Lyzeums, das Staatliche Amt des Katasters und der Öffentlichen Notare sowie die Werkstatt der bildenden Küstler in Karlsburg ihre Tätigkeit hier. Vor einigen Jahren wurde das Gebäude der Römisch-Katholischen Kirche rückerstattet, zurzeit ist hier ein Teil des Römisch-Katholischen Thelogie-Seminars untergebracht.

Standort: Kreuzung der Straßen Nicolae Iorga und Mitropolit Andrei Saguna.


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